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23.06.2022

Countdown für den Restart

Light + Building 2022

Bild: Messe Frankfurt

Gute drei Monate sind es noch bis zur Light + Building 2022, doch hinter den Kulissen wird bereits kräftig an der Rückkehr der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik gearbeitet. Schließlich soll das Event nach vierjähriger Pause auch ein wichtiges Signal für eine Rückkehr in alter Stärke sein.

Um auch die Fachpresse aus aller Herren Länder über Highlights der Light + Building 2022 zu informieren, hatte die Messe Frankfurt GmbH am Dienstag (21.06.) zu einem internationalen Pressegespräch geladen. Mit dabei waren auch Vertreter der beiden Mitveranstalter ZVEI und ZVEH: Daniel Hager, Vorsitzender der Plattform Gebäude und Vorsitzender des Fachverbandes Elektroinstallationssysteme im ZVEI, Manfred Diez, Vorsitzender des Fachverbands Licht im ZVEI sowie Alexander Neuhäuser, stellvertretender ZVEH-Hauptgeschäftsführer. Die Messe Frankfurt wurde vertreten durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Wolfgang Marzin, und Johannes Möller, Leiter Brandmanagement Light + Building.

1.300 Aussteller aus 46 Ländern werden im Herbst (2. bis 6. Oktober) zur Light + Building Autumn Edition erwartet. Besonders stark vertreten sei dabei, so Johannes Möller, der Building-Sektor. Hier machen deutsche Aussteller 60 Prozent des Angebotes aus – eine erfreuliche Zwischenbilanz. Eine Begründung für die deutsche Dominanz lieferte Alexander Neuhäuser, indem er auf die Energiewende als Treiber für innovative technologische Lösungen im Gebäudebereich verwies. Um zu belegen, dass die Energiewende längst Fahrt aufgenommen habe, verwies Neuhäuser auf die hohe Auslastung in den E-Handwerken, die der Branche 2021 erneut ein Umsatz- und Beschäftigtenwachstum beschert habe.

Digitalisierung, Photovoltaik, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Energiemanagementsysteme und komplexe vernetzte gebäudetechnische Lösungen – nach Ansicht von Neuhäuser und seinem ZVEI-Kollegen Hager sind das Bereiche, in denen die Light + Building als „One Stop Shop“ hochinnovative Lösungen anbieten könne und erhebliches Wachstumspotential besäße.

Neuhäuser machte in diesem Zusammenhang auch noch einmal Werbung für das E-Haus der E-Handwerke, das seit vielen Jahren auf der Messe zu den Publikumsmagneten gehört und das auch im Herbst 2022, mit neuen Features versehen, auf spielerische Weise zeigen wird, wie sich Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz innerhalb eines Gebäudes mithilfe smarter Anwendungen steigern lassen. Einen wichtigen Wachstums- und Zukunftsmarkt stellen dabei für den stellvertretenden ZVEH-Hauptgeschäftsführer insbesondere integrierte Energiemanagementsysteme, aber auch Cloud-Lösungen dar, die Datensouveränität und eine sichere Datenspeicherung für die Gebäudebesitzer garantieren.

Daniel Hager wiederum hob noch einmal hervor, dass sich auch Anwendungen aus dem Bereich „Sicherheit“ zunehmender Nachfrage erfreuten und verwies hierbei sowohl auf die Intersec Building als Teilbereich der Light + Building, als auch auf die zunehmende Bedeutung neuer Dienstleistungen im Bereich „Monitoring“ und „Predictive Maintenance Services“.

Was ist neu an der Autumn Edition? Wie sieht das digitale Angebot der Messe aus – auch darauf gab es Antworten seitens der Messe, die die diesjährigen Light + Building-Themenschwerpunkte und neue Services wie den Light + Building Contactor für die digitale Koordination von Kontakten und Geschäftsterminen auf der Messe vorstellte.

Dass die Weltleitmesse nach ihrem Restart an Bedeutung gewinnen wird – für Messe, ZVEI und ZVEH steht das außer Frage. „Die Messe ist eine unverzichtbare Plattform für die E-Branche. Hier treffen sich alle, die an der Energiewende mitarbeiten. Hier können und werden wir besprechen, wie wir diese Wende erfolgreich gemeinsam realisieren können“, so die Einschätzung von Alexander Neuhäuser.

Mehr Informationen zur Light + Building

Quelle: ZVEH

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